Terpen-RegisterNr. 04
β-Ocimen
β-Ocimen riecht süß und krautig; man begegnet ihm in Basilikumblättern, in Dill und Pfefferminze und in den Zapfen des Hopfens.
β-Ocimen wird als süß und krautig beschrieben, eine Studie an frischen Blättern spricht von einer warm krautigen Note. Wikipedia nennt den süßen Kräuterduft als Grund dafür, dass Ocimene in der Parfümerie verwendet werden.
Man begegnet ihm in den Blättern des Basilikums, in Stängeln und Blättern von Dill und Pfefferminze und in den Zapfen des Hopfens. Auch im Blütenduft von Tulpe und Narzisse und in der Mango wird es genannt.
Der Name geht auf die Pflanzengattung Ocimum zurück, zu der das Basilikum gehört. Die Ocimene unterscheiden sich in Lage und Anordnung ihrer Doppelbindungen; gezeichnet ist hier die (E)-Form. Nach Wikipedia kommen sie in der Natur oft als Gemisch vor.
Wo man β-Ocimen begegnet
- BasilikumOcimum basilicumBlätter · Quelle 2
- DillAnethum graveolensStängel und Blätter · Quelle 5
- PfefferminzeMentha × piperitaStängel und Blätter · Quelle 5
- HopfenHumulus lupulusZapfen · Quelle 2
- MangoMangifera indicaFrucht · Quelle 7
- TulpeTulipaBlütenduft · Quelle 6
- NarzisseNarcissus pseudonarcissusBlütenduft · Quelle 7
Gehalte schwanken nach Herkunft, Anbau und Ernte; die Liste nennt, wo die Quellen den Stoff gefunden haben, nicht wie viel.
Quellen
- PubChem: beta-OCIMENE, (3E)- (CID 5281553), Abschnitte SMILES und Molecular Formula (öffnet in neuem Tab)
- Wikipedia (en): Ocimene (Infobox, Abschnitte zu Struktur, Duft, Vorkommen, Name) (öffnet in neuem Tab)
- Frontiers in Plant Science 2023: Comparison of the volatile organic compounds in Citrus reticulata 'Chachi' peel with different drying methods (DOI 10.3389/fpls.2023.1169321), Tabelle 2, Spalte Odor (trans-β-Ocimen) (öffnet in neuem Tab)
- Frontiers in Nutrition 2022: Volatile aroma profiles of fresh leaves of seven undervalued wild edible plants (DOI 10.3389/fnut.2022.912680), Abschnitt Discussion (öffnet in neuem Tab)
- MDPI Foods 2016, 5(2), 41: Volatile Composition of Essential Oils from Different Aromatic Herbs Grown in Mediterranean Regions of Spain, Abschnitte 2.2, 3.1 und 3.4 (Dill, Pfefferminze, oberirdische Teile) (öffnet in neuem Tab)
- Frontiers in Plant Science 2022: Floral Scents and Fruit Aromas: Functions, Compositions, Biosynthesis, and Regulation (DOI 10.3389/fpls.2022.860157), Abschnitt zu Blütenduft-Zusammensetzungen (Tulpe) (öffnet in neuem Tab)
- MDPI Plants 2023, 12(9), 1748: Aroma Components in Horticultural Crops: Chemical Diversity and Usage of Metabolic Engineering for Industrial Applications, Abschnitte 2.1 (Mango) und 2.3 (Narzisse) (öffnet in neuem Tab)
- Sugier et al. (2026): Essential Oils from Seed-Depleted Infructescences of Industrial Hemp: Chemical Diversity and Biological Potential. Molecules 31(16), 2886. DOI 10.3390/molecules31162886 (öffnet in neuem Tab)
- Pieracci et al. (2021): Essential Oil of Cannabis sativa L: Comparison of Yield and Chemical Composition of 11 Hemp Genotypes. Molecules 26(13), 4080. DOI 10.3390/molecules26134080 (öffnet in neuem Tab)
- Booth, Page, Bohlmann (2017): Terpene synthases from Cannabis sativa. PLOS ONE, DOI 10.1371/journal.pone.0173911 (öffnet in neuem Tab)
Aus den Quellen übernehmen wir nur Angaben zu Duft, Chemie und Vorkommen. Strukturformel: eigene Zeichnung nach dem SMILES-Eintrag in PubChem (Quelle 1).