Terpen-RegisterNr. 01
Camphen
Camphen riecht campherartig, holzig und nach Tannennadeln; man begegnet ihm in Ingwer, Rosmarin, Salbei und im Öl der Zypresse.
Camphen riecht campherartig und nach Kiefernholz. Wikipedia beschreibt den Duft außerdem als holzig, krautig, terpenartig und nach Tannennadeln.
In vielen ätherischen Ölen ist es ein Nebenbestandteil, etwa in Terpentin und im Öl der Zypresse. In der Küche begegnet man ihm in Ingwer, Rosmarin und Echtem Salbei, im Garten in der Chrysantheme. Eine Studie zu Nadelbäumen fand es reichlich in Serbischer Fichte und Douglasie.
Camphen tritt in zwei Spiegelbildformen auf, die Wikipedia leicht unterschiedlich beschreibt. Beide riechen frisch, holzig und nach Tannennadeln. Der (+)-Form schreibt Wikipedia zusätzlich krautige und campherartige Noten zu, der (−)-Form eine terpenartige.
Wo man Camphen begegnet
- IngwerZingiber officinaleÖl · Quelle 2
- RosmarinPflanzenteil nicht genannt · Quelle 4
- SalbeiEchter Salbei, Salvia officinalisPflanzenteil nicht genannt · Quelle 5
- ChrysanthemePflanzenteil nicht genannt · Quelle 6
- ZypresseÖl · Quelle 2
- FichteSerbische Fichte, Picea omorikaPflanzenteil nicht genannt · Quelle 3
- DouglasiePseudotsuga menziesiiPflanzenteil nicht genannt · Quelle 3
Gehalte schwanken nach Herkunft, Anbau und Ernte; die Liste nennt, wo die Quellen den Stoff gefunden haben, nicht wie viel.
Quellen
- PubChem: Camphene (CID 6616), Abschnitte SMILES und Odor, nach HSDB (Odor: Fenaroli's Handbook of Flavor Ingredients 2010, Patty's Toxicology 2015, Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry 2000) (öffnet in neuem Tab)
- Wikipedia (en): Camphene (Infobox: Formel; Abschnitte zu Aroma, Vorkommen) (öffnet in neuem Tab)
- Frontiers in Plant Science 2024: Chemometric analysis of monoterpenes and sesquiterpenes of conifers, Introduction und Abschnitt 3.1 (öffnet in neuem Tab)
- Frontiers in Natural Products 2025: Exploring the therapeutic potential of essential oils: a review of composition and influencing factors, Abschnitt 3.1.1.3 (öffnet in neuem Tab)
- MDPI Plants 2023, 12(4), 745: Essential Oils from Apiaceae, Asteraceae, Cupressaceae and Lamiaceae Families Grown in Serbia, Abschnitt 2.2 (öffnet in neuem Tab)
- Frontiers in Pharmacology 2025: Plant-based secondary metabolites as natural remedies: a comprehensive review on terpenes and their therapeutic applications, Abschnitt 2.1, Tabelle 1 (öffnet in neuem Tab)
- Sugier et al. (2026): Essential Oils from Seed-Depleted Infructescences of Industrial Hemp: Chemical Diversity and Biological Potential. Molecules 31(16), 2886. DOI 10.3390/molecules31162886 (öffnet in neuem Tab)
- Iseppi et al. (2019): Chemical Characterization and Evaluation of the Antibacterial Activity of Essential Oils from Fibre-Type Cannabis sativa L. (Hemp). Molecules 24(12), 2302. DOI 10.3390/molecules24122302 (öffnet in neuem Tab)
- Booth, Page, Bohlmann (2017): Terpene synthases from Cannabis sativa. PLOS ONE, DOI 10.1371/journal.pone.0173911 (öffnet in neuem Tab)
Aus den Quellen übernehmen wir nur Angaben zu Duft, Chemie und Vorkommen. Strukturformel: eigene Zeichnung nach dem SMILES-Eintrag in PubChem (Quelle 1).